Heute Morgen ging’s mit Mark Kruse unglaublich früh ab an die Lübecker Bucht – genauer gesagt an das Brodtener Ufer, an dem seit etlichen Jahren dieser bizarre Baum im Meeresboden steckt und in bestimmten Situationen aussieht wie ein Drachenkopf.

Unsere Idee war es, so rechtzeitig vor Ort zu sein, dass wir noch ein paar Sterne einfangen konnten. Das hat auch ganz gut geklappt, wenngleich die Gegend dort – wie so viele Gegenden in Europa – ziemlich lichtverschmutzt ist.

Und auch nochmal hochkant mit ein bisschen bewegtem Wasser im Vordergrund.

So langsam aber sicher dämmerte es dann aber und wir hatten die gesamte Location für uns alleine – was nicht selbstverständlich ist, denn dieser Baum ist eine lokale Berühmtheit unter Fotografen.

Zu Sonnenaufgang ist es mir dann gelungen, einen schönen Blendenstern genau neben den Baum zu zirkeln, was gar nicht so einfach ist, wo sich doch die Sonne permanent bewegt.

Und dann hatte ich einen Lauf und konnte sogar noch einen weiteren Blendenstern direkt im Auge des Drachen platzieren.

Wenn bei solchen Shoots die Sonne aufgegangen ist, wechsle ich gern mal das Objektiv und gehe auf die Suche nach schönen Details im warmen Morgenlicht – hier ein bisschen Reif auf Seetang und einem Eichenblatt.