Eigentlich hatte ich ja vorgehabt, im Wilden Moor mit meiner neuen Astrolinse die Milchstraße zu fotografieren, aber diesen Plan hat unvorhergesehen dichter Nebel letztendlich vereitelt.

Was in der Nacht noch doof war, sollte sich zur Morgendämmerung als extrem stimmungsfördernd erweisen.

Einsamer Baum im Moorgengrauen +++ Lonesome tree in the Northern German outback at dawn
Ein einsamer Baum im Moorgengrauen 😉

Es war still, es war kalt und es war magisch durch und durch. Eigentlich hatte ich gar nicht vor, so lange zu bleiben, aber welcher Fotograf soll solchen Bedingungen widerstehen?

Der Pfad durch’s Moor

Als Sahneschnitte ist es mir dann gelungen, aus 10 Hochkantbildern dieses Panorama zu machen – Blickwinkel ca. 120°

Neblige Morgendämmerung im Moor +++ Dawn on a rather misty morning in the moor
Unvergessliche Momente
Ein Fest aus Farben und Tönen

Und zu allem Überfluss ging dann nach einer Weile auch noch ein wunderschön gelber Sichelmond auf. Die Vögel wurden langsam wach und die Stille wich einem bunten Mix aus Geschnatter, Piepsen, Kreischen und Krächzen (denn auch Kraniche sind hier mittlerweile eingezogen).

Der Mond ist auf-ge-gahangen!

Und als es dann Zeit war für den Sonnenaufgang, war da wieder dieses Wolkenband und natürlich der Nebel. Es gab also keinen „echten“ Sonnenaufgang für mich. Außerdem war der Himmel voll mit meinen verhassten Kondensstreifen, die ich aus diesem einen Bild hier ziemlich mühsam rausgebaut habe. Die Szene war’s mir definitiv wert…

Die Sonne kommt nicht durch

Aber irgendwann hatte die Sonne es letztlich geschafft und warf ihr warmes Licht auf die von Tau überzogene Vegetation. Da habe ich mich dann auf die Details verlegt.

Die Bilder davon gibt’s hier als kleine Einzelgalerie